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08.01.2016 - 10:55 Uhr

Private Gründe: Meinhardt verlässt den FCN

Nieheim (rw). Der FC Nieheim verliert einen seiner erfolgreichsten Trainer der Vereinsgeschichte. Doch nicht nur das. Mark Meinhardt war und ist ein guter Freund von den Verantwortlichen und Spielern. Vor zwei Tagen teilt der A-Lizenz-Inhaber Klub-Chef Alfred Ruberg mit, dass er aus privaten Gründen den Bezirksligisten im Sommer verlassen wird.

Hinter Mark Meinhardt und dem FC Nieheim liegt eine fünfjährige Zusammenarbeit, die so schnell keiner vergessen wird. Zweimal ist der 44-Jährige bei den Gelb-Roten angeheuert, erst in der Vorsaison führt er das Team eindrucksvoll in die Bezirksliga zurück. „Die Entscheidung von Mark trifft mich sehr. Wir werden aber auch in Zukunft ein gutes Verhältnis haben“, teilt Ruberg auf Anfrage der „SPORTKURVE HÖXTER“ mit. In seine zweite Amtszeit ist Meinhardt im März 2014 gestartet. Nach dem Aufstieg in der Vorsaison belegt der FCN aktuell Platz fünf. „Es sind noch 51 Punkte zu vergeben. Wir wollen möglichst viele sammeln und weiter eine gute Rolle spielen“, gibt der Coach seine letzten Ziele bei den Nieheimern vor.

Dass die Käsestädter auch in seiner wohl schwierigsten Zeit immer hinter ihm stehen, zeigt sich vor eineinhalb Jahren. Meinhardts Lebensgefährtin stirbt, er bleibt beim FCN, wird in der harten Zeit vom Klub unterstützt. „Das hätte ich bei keinem anderen Verein so gemacht. Es war eine große Unterstützung in der Trauerphase“, sagt der 44-Jährige, der erneut vor einer ungemütlichen Phase steht. Seine Mutter leidet an Krebs und lebt seit vier Monaten in einem Hospiz. Dass sie noch lange gegen die schwere Krankheit ankämpfen kann, schätzt Meinhardt als „eher unwahrscheinlich“ ein.

In das Haus seiner Mutter will der scheidende FCN-Coach spätestens im April ziehen. Denn sein Eigentum in Steinheim ist zum 1. April verkauft. In Bad Lippspringe will er sich dann auch weiter über seine berufliche Situation Gedanken machen. „Ich habe die A-Lizenz gemacht, um auch hauptberuflich als Trainer zu arbeiten. Vielleicht werde ich den Fußballlehrer-Lehrgang noch absolvieren“, erklärt Meinhardt. Zwei Gespräche habe es bereits mit potenziellen neuen Vereinen gegeben. Eine Entscheidung sei aber noch nicht getroffen worden.

Anders könnte das schon in den nächsten Tagen beim FC Nieheim aussehen. Vereins-Boss Alfred Ruberg erklärt: „Ich werde mich heute Abend mit einem Kandidaten treffen. Vielleicht können wir uns schnell einigen.“ Davon ist der aktuelle Trainer überzeugt. „Alfred Ruberg ist in seiner Tätigkeit auch 35 Jahre ohne mich ausgekommen. Ich stehe bereit, wenn er mich bei den Planungen benötigt. Es wird aber sicher nicht leicht, diesen Verein am Ende der Saison zu verlassen“, sagt Mark Meinhardt. Heute Abend informiert er die Mannschaft über diesen Schritt. Dass es auch für die Akteure eine traurige Nachricht ist, dürfte klar sein. In Nieheim ist Mark Meinhardt nicht nur Trainer des FC. Er ist für viele auch ein guter Freund.

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