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31.01.2016 - 16:24 Uhr

Keiner kommt Nahen zu Nahe

Lüchtringen (rw). Als Matthias Nahen nach seinem 7900-Meter-Lauf zum zweiten Becher Tee greift, kommt sein erster Verfolger ins Ziel. Es ist eine One-Man-Show des Athleten vom TV Jahn Bad Driburg (29:48 Minuten). Ähnlich fühlt sich auch Tim Holtbrügge (LF Lüchtringen). In der Klasse M15 dominiert er über die 2700-Meter-Strecke in 9:56 Minuten vor Elias Denzel Lantada (10:51 Minuten). Insgesamt nehmen bei den ostwestfälischen Crossmeisterschaften und dem 36. Pokal-Crosslauf der LF Lüchtringen über 140 Läufer teil. 138 kommen davon ins Ziel und schaffen es in die Wertung.

„Ich bin sehr zufrieden. Nach dem regnerischen Samstag war die Strecke überhaupt nicht matschig. Es war alles optimal. So muss Cross sein“, sagt Organisator Hans-Jörg Friedrich von den Leichtathletikfreunden Lüchtringen. Lob für die Strecke gibt es am Sonntag von allen Läufern. „Besser geht es nicht“, meint auch Tim Holtbrügge, der bei seinem Start-Ziel-Sieg nicht richtig Gas geben kann. Sein Papa bremst ihn immer wieder. „Nicht so schnell“, sagt er. Denn der Lüchtringer soll bereits am Mittwoch bei einem großen Lauf-Event in Düsseldorf an den Start gehen. „Das läuft alles über die Westfalenauswahl und ist wichtig. Ich wollte mich hier nicht verletzen“, berichtet Tim Holtbrügge. Die Angst ist nicht ganz ohne Grund vorhanden. Schon einmal ist der Spitzenläufer auf der Strecke böse umgeknickt. In diesem Jahr läuft alles rund. Glück gehabt.

Mit einer starken Leistung macht auch Konstantin Ummen auf sich aufmerksam. Der gebürtige Lüchtringer startet zwar für seinen Heimat-Verein, studiert aber in Münster. In das Weserdorf kommt er gerne zurück. „Die Strecke ist sehr gut. Ich hatte immer zwei andere Läufer in der Nähe, die mich gefordert haben“, sagt Ummen. Der 20-Jährige geht taktisch clever vor und legt in der zweiten Runde so richtig an Tempo zu. „Ich habe mir schon gedacht, dass die anderen das nicht lange mithalten können. Das ich gleich auf Platz eins lande, überrascht mich“, resümiert der Student, der mit 9:46 Minuten über 2700 Meter zufrieden ist.

Nicht ganz seine angestrebte Spitzenzeit kann Matthias Nahen (TV Jahn Bad Driburg) toppen. Er wird überhaupt nicht gefordert, läuft ganz alleine vorne weg. In der ersten von sechs Runden versucht Marvin Föhse (LAV Bünde) mitzuhalten, reißt aber bei knapp 2000 Metern etwas ab. Am Ende wird Föhse nur Dritter, weil Michael Fiess (LAG Wesertal) in der Schlussphase durchstartet. „Die Zeit ist völlig okay. Mein Highlight folgt noch. Nach den Hessischen Crossmeisterschaften in vier Wochen geht`s eine Woche später zu den Deutschen Crossmeisterschaften in Herten“, sagt Fiess.

Dass Matthias Nahen mit so einem deutlichen Vorsprung im Ziel ankommt, kann auch der Mann aus Reinhardshagen nicht verhindern. Die Kontrahenten fehlen. Nicht nur Spitzenläufer wie Jonas Beverungen (verletzt) oder der Vorjahressieger Amanal Petros (Hallen DM) sollen aber schon bald wieder dabei sein. „Cross ist für viele nicht mehr so interessant wie noch für zehn Jahren. Das ist schade“, sagt Hans-Jörg Friedrich.

Aus Lüchtringer Sicht blickt man auch zufrieden in Richtung Jan Holtbrügge. Der U18-Läufer wird auch von Sieger Paul Moritz Hundeloh (U20) gelobt. „Der hat richtig gut Tempo gemacht und mich gefordert“, sagt der Athlet des LC Solbad Ravensburg. Jan Holtbrügge ist indes froh, als er sich im Ziel etwas wärmer anziehen kann. „In der ersten Runde ging es noch. Danach war es zu kalt“, sagt der Lüchtringer.

Für etwas kurios über 7600 Meter sorgen die Drillinge Phillipp (35:55 Minuten), Lukas (36:00) und Felix Schneider (36:06) die stets das gleiche Tempo halten. Am Ende sind sich die Brüder einig, wer als erster die Ziellinie überschreiten darf. „Wir sind diese Distanz erst zum zweiten Mal gelaufen. Mit der Zeit sind wir zufrieden“, sagen die Schneiders unisono.

Großen Respekt muss man vor Gerhard Saamen (LC 92 Bad Salzuflen) haben. Der 81-Jährige schafft die sechs Runden unter einer Stunde – 59:07 Minuten. „Ich war zuletzt vor vielen Jahren mal hier. Bevor es nicht mehr geht, wollte ich unbedingt nochmal dabei sein“, sagt Saamen. Vielleicht ist auch er bei der 37. Auflage wieder mit von der Partie. Die Leichtathletikfreunde Lüchtringen würden sich freuen.

Hier gibt es alle Ergebnisse

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